sound design

für das theaterstück

„(What you’ll find) on the way to be coming“ am schauspielhaus Zürich

aus dem Amerikanischen Englisch von Simoné Goldschmidt-Lechner
Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich
REGIE: Ta-Nia (Talia Paulette Oliveras & Nia Farrell)

SCHIFFBAU BOX
URAUFFÜHRUNG: 06.12.2025

Es ist Gabbis 30. Geburtstag … schon wieder. Verzweifelt versuchen Gabbi und ihre Freund*innen durch eine Nacht im Club mithilfe von Spektakel und Transformation, dem Loop zu entkommen – und Sie sind eingeladen. In diesem Schwarzen* und queeren* Gemeinschaftsraum werden alle ermutigt, so zu sein, wie sie sind – oder sein möchten –, solange es bewusst geschieht. Nur eines ist sicher: Keine*r verlässt diesen Ort, so wie er*sie gekommen ist. Was als einfache Geburtstagsfeier beginnt, wird zu einem Ritual, das Gabbis und unsere kollektive Zukunft einläutet.

Das New Yorker Theater-Duo Ta-Nia, bestehend aus Talia Paulette Oliveras und Nia Farrell, ist bekannt für seine poetischen Figuren und befreienden Welten. In ihren theatralen Ritualen laden sie das Publikum ein, sich auf eine (Re-)Imagination unserer gegenwärtigen Welt einzulassen, und bieten Praktiken an, die über die physischen und zeitlichen Grenzen des Theaterraums hinausreichen. Inspiriert von alltäglichem Afrofuturismus, verwurzelt sich die Arbeit des Duos in theatralen und theoretischen Gesprächen über Schwarze Kultur und Träume.

Mit (WHAT YOU’LL FIND) ON THE WAY TO BECOMING knüpft das Duo künstlerische Beziehungen zur Zürcher Szene. Und bringt zum ersten Mal eine ihrer afrofuturistischen Inszenierungen auf eine Schweizer Bühne.

BLK

Regie: Ta-Nia (Talia Paulette Oliveras, Nia Farrell)

Bühne: Lan Anh Pham

Kostüme: Ji Hyung Nam

Komposition: Richard Opoku-Agyemang

LICHT: Carsten Schmidt

Dramaturgie: Nina Rühmeier

REGIEASSISTENZ: Lea Oltmanns

BÜHNENBILDASSISTENZ:Eulalie Déguénon

KOSTÜMBILDASSISTENZ:Sandra-Laura Axinte

REGIEHOSPITANZ:Linus Maria Hausammann

BÜHNENBILDHOSPITANZ: Marie Ott

KOSTÜMBILDHOSPITANZ: Larissa Riesen

INSPIZIENZ: Désirée Neumann

SOUFFLAGE: Vivienne Vogt


sounD-Design

für das Theaterstück

Ewigkeit, Ende und alles, was niemals begann am schauspielhaus dortmund (TaNia, NYC / LA)

Gewinnerinnen des Stückemarkts 2020 / Berliner Theatertreffen

Als Grabreden, Beerdigungen, Gedanken und Gebete nicht mehr reichen, wenden sich die Nachkommen Kofi und Xo an die Death Doula und Ahnin Shi-Shi. Es braucht einen anderen Weg, um „dieses Ding, das wir Leben nennen durchzustehen.“ Ewigkeit, Ende und alles, was niemals begann ist eine interdisziplinäre Arbeit, um den Tod als einen Weg zu begreifen, das Leben neu zu gestalten. Dabei spiegeln Kofi und Xo die unterschiedliche Art und Weise wider, wie wir versuchen, Trauer zu verarbeiten. Erzählt in Form eines Rituals lässt dieses Stück die Grenzen zwischen Figur, Darstellenden und Publikum verschwimmen und fordert uns auf, die Lücke zwischen Traum und Wirklichkeit zu schließen.

SHI-SHI Ruby Commey 
XO Dena Abay 
KOFI Simon Olubowale 

Stück & Regie Ta-Nia 
Ausstattung Lan Anh Pham 
SND-Design Richard Opoku-Agyemang 
Dramaturgie Viktoria Göke 
Licht Stefan Gimbel 
Ton Robin Lockhart 
Regieassistenz Alina Baranowski 
Ausstattungsassistenz Constanze Kriester 
Inspizienz Monika Gies-Hasmann 
Soufflage Klara Brandi 

Credits Kurzfilm im Institut
Kurzfilm von Ta-Nia

Mit Giesala Jacques, Mariyea, Nia Farrell, Nile Harris, Talia Paulette Oliveras
Kamera und Schnitt Alexander Mejia of Bergamot Cin


SounD-Design

für den Dokumentarfilm

„Wir müssen nicht alles erzählen“. Rassistischer Brandanschlag Solingen 93

„Seit dreißig Jahren kann ich nicht schlafen.“ – sagt Hatice Genç.

Vor über dreißig Jahren kamen in der Nacht vom 29. Mai 1993 fünf Frauen und Mädchen der türkischstämmigen Familie Genç in Folge eines rassistischen und rechtsextrem motivierten Brandanschlags ums Leben.

Ausgehend von der Theaterproduktion „Solingen 1993 – Eine theatrale Busreise in die Vergangenheit“ des Stadt:Kollektivs Düsseldorf untersucht der Dokumentarfilm von Marike Flömer, Sevda Melek Bilan und Karla Stindt das Erinnern an den Anschlag in Solingen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung der Darstellerinnen und Darsteller der Inszenierung mit dem Ereignis und wie sie dieses während der Probenarbeit verarbeitet haben.

Dabei erkundet der Film die Spuren, die das Erinnern in der Stadt Solingen bis heute hinterlässt und beleuchtet die Nachwirkungen und die persönlichen Geschichten der Opfer und ihrer Familien.

Regie: Marike Flömer, Sevda Melek Bilan, Karla Stindt

SND-Design: RIchard Opoku-Agyemang

youtube Kanal der Landeszentrale für politische Bildung